Kerstin Kielgaß‒Sampels Physiotherapeutin in Rheinbach
Meine Vita
Seit über X Jahren begleite ich Menschen dabei, Schmerzen zu lindern, beweglicher zu werden und wieder mehr Lebensqualität zu spüren. In meiner Privatpraxis verbinde ich fundiertes Fachwissen mit viel Ruhe, Zeit und echter Zuwendung damit Sie sich wirklich gesehen und verstanden fühlen.
Mein Weg in die Therapie
Schon früh habe ich gelernt, wie entscheidend Bewegung, Regeneration und die richtige Behandlung für den Körper sind – im Leistungssport genauso wie im Alltag. Aus meiner Zeit als Spitzensportlerin nehme ich bis heute ein feines Gespür für Belastung, Technik und körperliche Zusammenhänge mit. Nach meinem Wechsel in die Physiotherapie habe ich in unterschiedlichen Bereichen weitergebildet und meine Erfahrung stetig vertieft. Heute verbinde ich fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick für das, was Ihr Körper wirklich braucht – individuell, ruhig und strukturiert.
1969
Mein Geburtsjahr. Am 6. Dezember in Ost-Berlin bin ich zur Welt gekommen.
1983–1984
Hier hatte ich meine ersten internationalen Erfolge. Bei der Junioren-Europameisterschaft 1984 in Mulhouse erhielt ich Bronze über 100 m Freistil und Gold mit der 4×100-m-Freistilstaffel der DDR. In dieser Zeit startet meine Reise bei dem SV Wasserfreunde Spandau 04.
1985
Mein erster großer Titel im Erwachsenenbereich. Bei den Europameisterschaften 1985 in Sofia wurde ich mit der 4×100-m-Freistilstaffel der DDR Europameisterin. Dies markierte meinen Auftakt zu 15 Jahren Spitzensport.
1986
Für meine sportlichen Erfolge wurde ich mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet. Zeitweise war ich aus dem Kader, kämpfte mich jedoch zurück an die Spitze.
1991
Comeback und WM-Gold: Nach der Wende startete ich für das vereinigte Deutschland. Bei der Schwimm-WM 1991 in Perth gewann ich als Mitglied der 4×200-m-Freistilstaffel meine erste Weltmeisterschafts-Goldmedaille.
1992
Meine ersten Olympischen Spiele in Barcelona. Ich erhielt zwei Bronzemedaillen – eine im Einzel über 200 m Freistil und eine mit der deutschen 4×100-m-Freistilstaffel. Darüber hinaus ging es in weiteren Strecken bis ins Finale (u. a. Platz 4 über 400 m Freistil).
1993
Für die Leistungen bei Olympia erhielt ich am 23. Juni 1993 das Silbernen Lorbeerblatt - die höchsten sportlichen Auszeichnung Deutschlands.
1994
Weltmeisterschaften in Rom: Mit der 4×200-m-Freistilstaffel gewann ich Silber, mit der 4×100-m-Freistilstaffel Bronze. Im selben Jahr festigt ich meinen Ruf als zuverlässige Staffelschwimmerin im deutschen Team.
1995
Höhepunkt der Europameisterschaften in Wien: Ich wurde Europameisterin im über 200 m Freistil. Zusätzlich gewann ich in den 1990er-Jahren mehrfach Staffel-Gold bei Europa- und Weltmeisterschaften.
1996
Meine zweite Olympiateilnahme in Atlanta. Dort erschwimmte ich mit der deutschen 4×200-m-Freistilstaffel die Silbermedaille – es war die erstmalige Austragung dieses Frauen-Staffelbewerbs bei Olympia. In den Einzelrennen erreicht ich zwei vierte Plätze (400 m und 800 m Freistil)
1997
Bei der EM 1997 wurde ich zur Doppel-Europameisterin gekrönt. Ich erkämpfte mir Gold über 800 m Freistil sowie mit der 4×200-m-Freistilstaffel (und zusätzlich Bronze über 400 m)
1998
Ein Jahr voller Höhen und späten Enthüllungen. Zunächst gewann ich bei der WM 1998 in Perth erneut Weltmeisterschafts-Gold mit der 4×200-m-Freistilstaffel – mein zweiter WM-Titel nach 1991. Gleichzeitig kommt im Zuge des DDR-Dopingprozesses ans Licht, dass mein früherer Trainer Volker Frischke mir in den 1980er-Jahren anabole Steroide verabreicht hatte. Ich blieb von Sperren verschont.
2000
Dritte Olympiateilnahme in Sydney und Abschluss der Schwimmkarriere. In Sydney gewann ich mit der 4×200-m-Freistilstaffel noch einmal Olympa-Bronze. Anschließend gab ich meinen Rücktritt vom aktiven Schwimmsport bekannt. Meine Bilanz auf internationaler Bühne umfasst 24 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften
2001–2002
Ich begann eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. In dieser Übergangszeit verlegt ich meinen Lebensmittelpunkt nach Nordrhein-Westfalen.
2002
Einstieg in den Profisport-Bereich der Physiotherapie. Ich wurde Team-Physiotherapeutin beim Volleyball-Bundesligisten SV Bayer Wuppertal und sorgte dort für die Fitness der Spieler. Ich hab in dieser Phase auch die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Herren als Physiotherapeutin betreuut.
Heute
Ich habe eine eigene Privatpraxis für Physiotherapie in der Region Bonn in Rheinbach. Dort biete ich mein breites Leistungsspektrum von Krankengymnastik über manuelle Therapie bis zur Sportphysiotherapie an.
Fortbildungen & Qualifikationen
Kontinuierliche Weiterbildung ist für mich selbstverständlich – hier ein Auszug aus meinen Zusatzausbildungen.
Manuelle Therapie
Um Schmerzen gezielt zu behandeln, habe ich eine umfangreiche Weiterbildung in Manueller Therapie absolviert. Gelenke, Muskeln und Nerven werden dabei mit speziellen Handgriffen behandelt, um Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu reduzieren.
Sportosteopathie
In dieser Fortbildung stand die Behandlung von sportlich aktiven Menschen im Mittelpunkt – von Überlastungsbeschwerden bis zu Verletzungsfolgen. Das Wissen daraus nutze ich heute z. B. bei Knie-, Schulter- und Rückenproblemen, die durch Sport oder berufliche Belastung entstanden sind.
Faszientherapie & Faszientraining
Verspannte Faszien können Schmerzen und Bewegungs­einschränkungen verursachen. Durch meine Qualifikation im Bereich Faszientherapie verbinde ich gezielte manuelle Techniken mit Übungen, die das Gewebe wieder elastischer und belastbarer machen.
Werte & Arbeitsweise
Ein Einblick in meine Arbeitsweise & vertretene Werte
Zeit & Zuhören
Ich nehme mir bewusst Zeit für ein Gespräch zu Beginn der Behandlung. So verstehe ich nicht nur Ihre Symptome, sondern auch Ihren Alltag und Ihre Belastungen.
Sanft, aber wirksam
Meine Behandlungen sind achtsam, respektvoll und gleichzeitig klar auf Wirkung ausgerichtet: Schmerzen lindern, Spannung lösen, Beweglichkeit fördern.
Individuelle Behandlung
Kein Körper ist gleich. Jede Behandlung wird an Ihre aktuelle Situation angepasst – ohne starre Programme, sondern mit Blick auf Ihr persönliches Ziel.
Ehrliche Einschätzung
Ich spreche offen aus, was ich für realistisch halte – und wann eine zusätzliche ärztliche Abklärung sinnvoll sein kann.
Ein paar persönliche Worte
Wenn ich nicht in der Praxis arbeite, bin ich gerne in der Natur unterwegs. Die Ruhe draußen ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Praxisalltag. In meiner Arbeit ist mir wichtig, den Menschen als Ganzes zu sehen: Körper, Alltag, Stresslevel und Lebensgeschichte. Viele Beschwerden entstehen nicht nur im Gewebe, sondern auch durch das Tempo unseres Lebens – hier möchte ich einen wohltuenden Gegenpol bieten.
Kerstin Kielgaß-Sampels
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Physiotheraphie Kerstin Kielgaß-Sampels
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